Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren, hatte ich keinen Plan oder Traum Schrifststellerin zu werden. Ich begann Geschichten für mich selbst zu schreiben, weil ich die Bücher, die ich lesen wollte, nicht finden konnte. Im Regal standen genau zwei Sorten: süße, freche Rom-Coms, bei denen die Schlafzimmertür höflich zugeht, oder, wenn man echten Kink wollte, Dark Romance mit Latex, Ballknebeln und einem Milliardär mit eigenem Hubschrauber.
Nichts dazwischen. Nichts, was sich nach echtem Leben anfühlte.
Und jetzt kommt’s, meine Ehe ist der beste Beweis dafür: Du brauchst keinen Mafiaboss, der dich fesselt und sehr, sehr schmutzige Dinge mit dir anstellt. Der Typ von nebenan kann das genauso gut. Frag Mr. Stout.
Reden wir über das S-Wort.
Spanking hat ein Imageproblem. Die Leute hören das Wort und denken an Gewalt, an Respektlosigkeit oder daran, dass da etwas kaputt ist. Nichts davon stimmt. Richtig gemacht braucht es mehr Vertrauen, mehr Kommunikation und mehr echte Fürsorge als fast alles andere, was zwei Menschen miteinander tun können. Ganz normale Menschen genießen es gerade in diesem Moment, überzeugt davon, die Einzigen zu sein.
Sind sie nicht. Spankos sind ehrlich gesagt die Vanilla-Fraktion der Kink-Welt. Und Naturjoghurt hat noch nie so gut geschmeckt.
Ich habe lange gebraucht, um den Mut zu finden, nach dem zu fragen, was ich will. Das ist der Teil, den ich ändern würde, wenn ich könnte: nicht das Wollen sondern das Warten. Also schreibe ich jetzt Bücher, die es jemand anderem leichter machen, ihre Fantasien laut auszusprechen. Egal ob gegenüber dem Partner, einer Freundin oder einfach nur sich selbst, nachts um zwei mit dem Kindle in der Hand.
Bücher, bei denen du lachst, weinst und es dir selbst besorgst.
Du möchtest deinem Partner deinen Kink näherbringen? Drück ihm eins meiner Bücher in die Hand. Das ist im Grunde ein Liebesbrief mit einem deutlichen Hinweis.
Wie das auf dem Papier aussieht
Seit 2023 habe ich zehn Bücher auf Englisch veröffentlicht, sieben davon sind bisher auf Deutsch übersetzt. Lesedauer ist immer um die zwei Stunden. Absichtlich kurz, denn eine Fantasie braucht keine vierhundert Seiten.
Was du finden wirst: Heldinnen mit echten Jobs und echten Meinungen, Helden, die streng, aber niemals grausam sind, Einvernehmlichkeit, die ausgesprochen und nicht vorausgesetzt wird, Kink von jemandem geschrieben, der weiß, wie er funktioniert, Humor mitten in den heißen Szenen und jedes Mal ein Happy End.
Was du nicht finden wirst: Dungeons, Dark BDSM, Grausamkeit, Dubcon oder Cliffhanger.
Jedes Buch auf dieser Seite hat ein Spank-O-Meter: Spanking-Level, welche Hilfsmittel vorkommen und ob Analspiel enthalten ist. Scham lebt davon, dass man nicht fragen darf.
Ich lebe in Spanien mit Mr. Stout, der jedes Buch als Erster liest. Rein zu Recherchezwecken natürlich.
