Mr. Stout
Was fasziniert uns an Analsex eigentlich so sehr? Liegt es daran, dass es sich so falsch anfühlt und trotzdem so richtig?
Seien wir ehrlich: Wir machen alle Witze darüber, reden darüber, fantasieren darüber, probieren vielleicht ein bisschen herum aber wie viele Paare praktizieren es wirklich?
Ich bin ein Fan, aber ich würde lügen, wenn ich sagte, es sei für jeden etwas. Meiner Meinung nach braucht es vier Dinge, damit es funktioniert:
- Vertrauen
- Gleitgel
- Kommunikation
- Deutlich mehr von 1., 2. und 3.
Es braucht Zeit. Zeit, um anzufangen, Zeit, um sich wohlzufühlen, Zeit, um überhaupt irgendwohin zu kommen. Nichts überstürzen. Die besten Dinge im Leben brauchen Zeit.
Und wie spricht man das überhaupt an, wenn dieser Bereich bisher immer Sperrzone war? Nun, eine schöne, lange Po-Massage hilft immer. Lern deinen Partner kennen, sprecht darüber, was sich gut anfühlt, und gib positives Feedback. Kommunikation ist bei dieser Art von Abenteueren das A und O.
Wenn du Spielzeug ausprobieren willst, investiere in gute Qualität. Wenn schon etwas dort hinein soll, dann bitte nur das Beste vom Besten.
Und nicht zuletzt: Hygiene, und zwar reichlich. Und falls das strahlend weiße Bettlaken doch mal schmutzig wird, keine Panik. Das passiert.
Dein Mr. Stout
Mrs. Stout
Eine einzige Seite reicht kaum aus für meine Ratschläge aber hier ist mal eine kurze Zusammenfassung:
- Analsex ist nichts für jeden Tag. Überrasch deinen Partner nicht, indem du einfach den Hintereingang ansteuerst.
- Für mich ist es eine Paar-Sache, nicht für einen One-Night-Stand. Es braucht viel Vertrauen, und dein Partner muss deine Körpersprache lesen können.
- Vorher den Hintereingang reinigen. Wer sich Sorgen um Sauberkeit macht, kann sich nicht entspannen.
- Lern deinen eigenen Körper kennen, bevor du jemand anderen ranlässt.
- Vor dem eigentlichen Akt: mit kleinen Plugs anfangen und die Größe ganz langsam steigern.
- Der empfangende Partner bestimmt.
- Es sollte nicht wehtun, und es sollte ganz sicher nicht bluten.
- Langsam. Und dann noch langsamer.
- Fang mit einer Massage an. Das entspannt alles.
- Wenn du Kondome benutzt, probier latexfreie Kondome, die stinken nicht so.
- Gleitgel auf Silikonbasis ist ein muss! Gleitgel auf Wasserbasis trocknet viel zu schnell aus.
- Stellungen: Missionar ist am besten zum Entspannen. Reverse Cowgirl ist ebenfalls hervorragend und man kann sich nebenbei noch selbst verwöhnen.
- Wenn es dir beim ersten, zweiten oder dritten Mal keinen Spaß macht, leg eine Pause ein. Aber wenn dein schmutziger Kopf nicht aufhört, daran zu denken, stehen die Chancen gut, dass du es eines Tages genießen wirst.
Deine Mrs. Stout
